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Illustrierte Presse Mai 29, 2008

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Im Unterschied zum Buchverlagswesen, das schnell mit den fotomechanischen Verfahren arbeitete, war es der Zeitung bis kurz vor Ende des 19. Jahrhunderts nicht möglich Fotografien zu verwenden. Anfang des 20. Jahrhunderts führte die Fernübertragung und die Autotypie zu einer schnellen Verbreitung der Fotografie in den Zeitungen.

 

Kritische Zeitungsleser, besonders jene in Frankreich, waren zuerst der Meinung das Fotografien, genau wie große Überschriften und Schlagzeilen, dem „zu lesenden Text“ Platz wegnehmen. Zeitschriftenleser, die eher unterhaltendem und populärem Inhalt folgten, akzeptierten die Bilder eher. Ab den 1830er Jahren hat ein neues Illustrationsverfahren das Entstehen einer satirischen Presse ermöglicht, da so Karikaturen abgedruckt werden konnten. Vorzeigebeispiele hierfür sind die „Le Charivari“ (Paris, 1832) und die Punch (London, 1841). Die Karikaturen wurden als Lithographie reproduziert.

 

Ende des 19. Jahrhunderts wurden diese Verfahren durch Zinkographie noch verbessert. Abbildungen für Zeitschriften wurden mit Hilfe von Holzstichen gemacht. Hierfür bearbeitete man hartes Buchsbaumholz mit einem Stichel quer zur Holzfaser. Man pauste die Zeichnung umgekehrt auf die glatte Oberffläche und sticht dies dann ins Holz.

 

 

 

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